Das Digiweld-Projekt zielt darauf ab, einen Schritt in Richtung des digitalen Zeitalters zu machen, indem es digitale Tools für offene Bildung und innovative Praktiken für Auszubildende (im Alter von 16 bis 20 Jahren) an Berufsschulen (VET) sowie für Schweißer bereitstellt, die neue Fähigkeiten und Kompetenzen im Bereich Schweißen erwerben möchten, um sich weiter zu qualifizieren (C-VET). Dieses Projekt ist eine im Rahmen des Erasmus+-Programms geförderte Initiative.
Dies sind die beteiligten Partner:
Dieses Projekt zur digitalen Aus- und Weiterbildung im Bereich Schweißen zielt auf die Entwicklung folgender Bereiche ab:
- Lehrpläne für die Ausbildung von Schweißern unter Einsatz von Simulatoren und Aktualisierung der EU-Leitlinien IAB–089r5–14.
- Ein digitales Tool, das als Modul in Simulatoren integriert werden soll und speziell für die Ausbildung von Auszubildenden (im Alter von 16 bis 20 Jahren) bestimmt ist.
- Ausbildung von 24 Ausbildern und Einbindung von mindestens 60 Auszubildenden im Schweißerberuf.
Diese Ziele lassen sich erreichen durch:
- Entwicklung eines offenen und innovativen digitalen Lernsystems (SIMTRANET) sowie digitaler Lehrmaterialien für die Ausbildung von Auszubildenden, die digitale Kompetenzen und Grundkenntnisse in drei verschiedenen Schweißverfahren (WIG, MIG, MMA) erwerben möchten. Das System zielt darauf ab, den Lernerfolg der Auszubildenden während der Ausbildung zu steigern.
- Vorschlag für einen nicht-formalen Bestandteil der EU-Leitlinien für die allgemeine und berufliche Bildung von Schweißerlehrlingen, um ihnen die Kenntnisse und Aufgaben des Schweißerberufs näherzubringen. Das System ermöglicht es den Lehrlingen, auf die Informationen zuzugreifen und Übungsstunden am Schweißsimulator zu absolvieren
- Schaffung von Möglichkeiten für Auszubildende mit Lernschwierigkeiten oder in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen, digitale Systeme für ihre Ausbildung zu nutzen, wodurch ihr Zugang zum Arbeitsmarkt verbessert wird.
Bislang fanden zwei Treffen statt. Das erste davon fand vom 13. bis 15. November 2018 statt, um den Projektablauf zu planen, Budgets und Maßnahmen zu prüfen und die ersten Aufgaben zu verteilen. Das zweite Treffen fand am 5. und 6. Juni statt und diente der Weiterverfolgung des Projekts sowie der Überprüfung der ersten bereits durchgeführten Maßnahmen. Seabery darauf, durch die Integration der neuesten Technologien und digitalen Werkzeuge den nächsten Schritt in der Schweißausbildung sowohl für Lehrkräfte als auch für Auszubildende einzuleiten.